Das Konzept

Das Mehrgenerationen-Haus Gehrden (MGH) greift die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger auf, die durch die demografisch bedingten Veränderungen des sozialen Lebens entstehen. Traditionelle Netze wie Familienverbände oder Nachbarschaften lösen sich mehr und mehr auf. Das MGH ermöglicht es neue Formen der sozialen Gemeinschaft zu entwickeln. Es begünstigt das soziale Klima in der Stadt Gehrden für Menschen verschiedenen Lebensalters und unterschiedlicher Herkunft. Das Wir-Gefühl wird stark gefördert.

Zur Zielgruppe gehören Familien und Alleinerziehende, Kinder, Jugendliche, Ältere und Senioren/-innen, Alleinstehende und Migranten/-innen. Das MGH bietet Raum, sich ungezwungen zu begegnen und gegenseitig von den jeweiligen Fähigkeiten der anderen zu profitieren. Dafür wird es im MGH einen offenen Treffpunkt für alle Generationen geben, den es in Gehrden bisher nicht gibt. Es sind alle willkommen, die Ideen einbringen möchten, Rat und Hilfe suchen oder anbieten können oder einfach bei einer Tasse Kaffee in einem Buch schmökern möchten ohne allein zu sein. Dabei wird es ein Angebot von professioneller Betreuung und Beratung, aber auch ehrenamtlich organisierte Projekte geben. Des Weiteren werden kulturelle Aktivitäten und Veranstaltungen im MGH angeboten.

Das MGH Gehrden bietet damit die Möglichkeit für bürgerschaftliches Engagement, durch die Ermutigung des Einzelnen zur Eigeninitiative und Wahrnehmung seiner Selbstbestimmung. All dies trägt durch die zentrale Lage des MGH in der Fußgängerzone zur Belebung der Innenstadt in besonderem Maße bei.

Die Aktivitäten werden in Abstimmung und Kooperation mit der Stadt Gehrden, dem Jugendparlament, der Freiwilligen Agentur „freiraum“, dem DRK, den Kirchengemeinden, weiteren Vereinen und Initiativen vor Ort vernetzt.